Etappe 4


In der vierten Etappe fahre ich von Liepaja über Klapeda, die kurische Nehrung, Kaunas/Vilnius, Danzig bis nach Lübeck.

Insgesamt werden es ca 1'700km und 5500Hm.


Tag 0: Bösingen - Travemünde

20km / 120Hm

Mit Zug und Flixbus gings von Gümmen nach Hamburg und dann wieder mit dem Zug nach Lübeck. Da ich genügend Zeit hatte, bin ich von Lübeck aus mit dem Fahrrad nach Travemünde gefahren. Dabei hat mich ein Gewitter mit Hagel überrascht. Bis ich meine Regensachen an hatte, war ich platsch nass und das Gewitter fast wieder vorüber. 

Beim Warten auf die Fähre nach Liepaja habe ich vier weitere Radfahrer kennengelernt: Wolfgang, ein Vater mit seinem Sohn und ein weitere Radfahrer. 


Tag 1: Travemünde - Liepaja - Skatre

18km / 40Hm

Zusammen mit Wolfgang und den andern Radlern habe ich eine kurzweilige Zeit verbracht. Gegen 16 Uhr konnten wir die Fähre verlassen.  Wolfgang bleibt noch einen Tag in Liepaja,  die andern radeln Richtung Osten nach Riga und Tallinn. Ich aber fuhr bei Regen Richtung Westen. Durch Liepaja war es mühsam, da überall Baustellen waren. Danach aber hatte es einen wunderschönen Radweg durch den Wald. Meine heutige Unterkunft liegt idyllisch an einem Weiher im Wald.


Tag 2: Von Satre nach Klaipeda

95km / 370Hm

So was  habe ich noch nie erlebt. Ich hatte gestern diesen Wohnwagen gebucht und die Vermieterin hat mir gesagt, der sei offen und ich könnte das Geld am anderen Tag auf den Tisch legen. Mir ist aufgefallen, dass im Kühlschrank und in einer Schachtel noch Essen war. Ich hab dann geduscht und zu Abend gegessen. Plötzlich kam ein Auto.  Ich habe gedacht,  es sei die Vermieterin. Aber es war ein Pärchen,  dass mir mit Händen und Füssen und ein paar Englischbrocken zu verstehen gab, dass sie auch im Wohnwagen schlafen. ( Im grossen Bett, ich musste das kleine nehmen). 

Ich habe dann mit der Vermieterin kommuniziert. Sie hat ihnen erlaubt dort gratis zu schlafen, weil es ihnen nicht gut geht. Ich habe sie darauf aufmerksam gemacht, dass sie auf meine Kosten dort schlafen. Sie hätte mich mindestens informieren oder besser fragen müssen. Das hat sie dann eingesehen und ich habe ihr nur die halbe Miete bezahlt. 

Am Morgen bin ich früh los. Zuerst noch auf einem Fahrradweg, dann aber 15km auf der (mässig befahrenen Hauptstrasse). Die Strassen waren zum Teil schnurgerade.

Dann kam die litauische Grenze.

Über den Ferienrort Kalanga gings Richtung Klapeida. An der ganzen Küste ist ein riesiger Jahrmarkt: Riesenrad, Karussell, Spielplätze, Ramschläden und jede Menge Eisdielen.  Der Veloweg aber war wunderschön durch den  Wald. Es waren zwei Spuren vorhanden und jede Menge Velofahrer so dass man jeweils ausweichen musste.


Tag 3: Klapeida - Kurische Nehrung - Silute

54km + Fähre / 190Hm

Mit der Fähre bin ich auf die kurische Nehrung gefahren.  Extrem viele Velofahrer waren auf der Fähre.  Auf der Fähre hat mich Leo, ein Schweizer der auf Besuch bei seinem in Vilnius verheirateten Sohn ist,  angesprochen. Wir hatten ein interessantes Gespräch.

Der Fahrradweg über die Kurische Nehrung ist super ausgebaut. Er führt durch ein fantastisches Naturschutzgebiet. Überall hat es Sitzmöglichkeiten und Treppen über die Dünen an die Ostsee. Das Wetter war zu Beginn ausgezeichnet und die Prognosen sehr gut. Aber es kam anders. Insgesamt habe ich auf dem Weg drei starke Gewitter über mich ergehen lassen müssen. So habe ich mich gegen ein Bad in der Ostsee entschieden. 

Im Augenblick fahre ich mit der Fähre von Nida auf der Kurischen Nehrung nach Silute. 

Die Fahrt führt durch das Nemeldelta. 


Tag 4: von Silute nach Jurbarkas

103km / 310Hm

Es war eine etwas langweilige Etappe. Meist ging es auf einer Hauptstrasse entlang, links und rechts Wald und gelegentlich Kornfelder.

Zudem waren es oft sehr lange Geraden,  fast wie in Finnland. Obwohl die Tour nicht weit von der Memel und Russland vorbei ging konnte ich von beiden nichts sehen. Die Memel habe ich erst am Zielort gesehen.

Die Strasse war meist in schlechtem Zustand und ich musste laufend Löchern ausweichen. Zum Glück hatte es wenig Verkehr, was wahrscheinlich dem Samstag zu verdanken war. 

Die Nacht verbringe ich auf einem wunderschönen Campingplatz mit einem Teich


Tag 5: Jurbakas- Kaunas

90 km / 240Hm

Die Nacht auf dem Campingplatz war unruhig, da aus dem nahen Wald die ganze Nacht Musik dröhnte. So fuhr ich am nächsten Morgen früh los. Zuerst ging es 7km auf einem asphaltierten  Veloweg der Memel entlang. 

Dann ging es aber wieder zurück auf die Hauptstrasse.  Aber auch heute Sonntag war kaum Verkehr. Aber die wenigen, die Unterwegs sind, rasen wie die Wilden. Die letzten zwei Tage,  auf denen ich auf der Hauptstrasse unterwegs war, habe ich 4 überfahrene Füchse, zwei Katzen und ein Dachs gezählt.

Es war extrem heiss und ich hatte einen  starken Gegenwind,  so kam ich nur schleppend voran. Zudem hatte ich bald einmal kaum noch Wasser. Zum Glück kam eine Tankstelle,  wo ich kaltes Wasser, eine Glace und einen Hot Dog "tanken " konnte.

Später sollte es mit einer Fähre über die Memel gehen. Wegen Hochwasser war der Fährbetrieb eingestellt. Vor 5 Jahren habe ich auf dem Weg zum Nordkap die gleiche Fähre genommen. 

Ein Rennradfahrer, den ich nach Möglichkeiten gefragt habe, hat mich auf einen kleinen Weg geschickt. Komoot kennt diesen Weg wohl auch nicht. Aber es ging zum Teil auf Schotterwegen entlang, fast bis nach Kaunas.

Ziemlich müde bin ich in Kaunas angekommen. Dort habe ich am Abend Moritz,  von dem ich Götti war, und Adriani seiner Frau getroffen. Wir waren zusammen essen und hatten einen kurzweiligen Abend.

Morgen habe ich einen Ruhetag geplant. 


Tag 6: Vilnius

Einige Kilometer zu Fuss

Heute bin ich mit dem Zug von Kaunas nach Vilnius gefahren. Leider hat es den ganzen Morgen stark geregnet, so dass ich mich häufig unterstellen musste. Am Nachmittag schien aber wieder die Sonne und ich musste sogar dem Schatten nach. Vilnius ist eine schöne Stadt. Ich habe gehört, es sei die schönste der drei Baltischen Hauptstädten. Mir hat Tallinn und Riga besser gefallen. 

Morgen geht's weiter Richtung Danzig. 


Tag 7: Kaunas - Vilkaviskis

92 km / 400Hm

Ich habe einen kleinen Umweg gemacht und wollte mir das Kloster Pazaislis anschauen. Aber es war noch geschlossen und ich konnte es mir nur von aussen anschauen. 

Nach ca 45 km habe ich Philip getroffen. Er ist Franzose und seit April auf einer Velotour rund um die Ostsee. Wir sind jetzt zusammen im Garten eines Hauses und dürfen dort zelten. 

Sonst hatte ich heute starken Gegenwind und auf den ersten 20km auch sehr viel Verkehr. 

Auf der Strecke habe ich auch viele Störche gesehen. 


Tag 8: Vilkaviskis - Goldab

88km / 720Hm

In der Nacht hatte es ziemlich geregnet. Am Morgen war es aber wieder wolkenlos. Der Gegenwind ist aber noch stärker geworden. Auch war heute eine Art Königsetappe mit all den Steigungen. Dafür war kaum Verkehr auf den Strassen. Die Grenze zu Polen habe ich auf einer kleinen Nebenstrasse überquert. Auf Polnischer Seite standen 4 Soldaten mit Maschienengewehren. Der Grenzbeamte hat mich einfach durchgewunken. Auf Litauischer Seite war niemand.

Kaum in Polen hat mich ein Gewitter überrascht. Kurze Zeit später bin ich beim Dreiländereck Polen, Litauen, Russland (Kaliningrad) angekommen. 

Weiter ging es zu einem alten Viadukt. Es führen zwei Brücken über das Tal. Dort war früher eine Eisenbahn. Aber warum zwei Brücken hat sich mir nicht erschlossen.

Der Google-Übersetzer hat sich geweigert die Texte zu übersetzen.

Auf dem weiteren Weg hatte es mehrere Baustellen,  bei denen über längere Strecken nur eine Fahrbahn befahrbar war. Ich bin jeweils los, egal ob die Ampel rot oder grün war. Sobald Gegenverkehr kam, habe ich ausgestellt. 

Heute Abend bin ich in Goldab.


Tag 9: Goldap - Fürstenau

82 km / 270Hm

Während der Nacht habe ich Halsweh und Schnupfen bekommen.  Vorallem bergauf hatte ich Mühe. Die Strecke, die ich heute gefahren bin, folgte fast ausschliesslich der Green Velo. Dieser Fahrradweg führt durch weite Teile Polens.Teil war die Route geteert, teils waren es Naturstrassen, die bis auf wenige Kilometer gut zu befahren waren. Alle 10-20km kommt eine überdachte Sitzgelegenheit und ein WC.

Die Nacht verbringe ich auf einem kleinen Campingplatz an einem See

Tag 10: Fürstenau - Heilsberg

88km / 450Hm

Zuerst gings heute wieder der Green Velo entlang. Die Strecke war nicht mehr ganz so schön wie gestern. Es scheint, dass Teile auf einem alten Bahntrasse erbaut wurde, was sehr angenehm ist, da die Steigungen sehr moderat sind.

Die Green Velo macht hier eine Schleife, die ich nicht fahren wollte. Die Abkürzung war aber zuerst eine Schlammstrasse und anschliessend eine stark befahrene Hauptstrasse. 

Der letzte Teil war dann wieder typisch Green Velo mit Schotter.

Entlang der Route hat es viele riesig grosse Kornfelder. 

Polen ist sehr katholisch. Da hat es überall Kreuze oder Marienstatuen. Auch sind die Friedhöfe mit vielen Blumen geschmückt.

Diese Kirche zur lieben Frau aus Parys aus dem 15Jh. war leider verschlossen.

Auch in die Basilika Unserer lieben Frau vom Frieden, mit Kloster, konnte ich nicht hinein,  da gerade eine Andacht stattfand.

Die Nacht verbringe ich im Schloss von Heilsberg. 


Tag 11: Heilsberg - Elblag

92km / 500Hm

Die Tour heute war eher mühsam. Es waren etwa 30km Naturstrassen, von denen ein beachtlicher Teil nicht oder nur schwerlich befahrbar waren. Zum Teil waren's eher Singel Trails. Ich musste das Velo kilometerweit stossen.

Die Gegend aber ist wunderschön.  Auch bin ich an dieser alten orthodoxen Kirche vorbeigekommen. Die Tür war offen, aber ein Gitter versperrte das Eintreten. 

Mit Mühe habe ich mein heutiges Hotel gefunden.  Elblag aber ist ein schönes Städtchen. 


Tag 12: Elblag - Danzig

69km / 190Hm

Zuerst ging es heute flott der EV10 und EV13 entlang. Alles war asphaltiert und ohne grössere Steigungen. So kommt man schnell voran. Da Sonntag ist, ist auch kaum Verkehr. 

Ich habe die Kirche St. Anna besucht. Es war gerade ein Gottesdienst. Die Kirche stammt aus dem 13. Jh.

Weiter ging es auf der EV9, zum Teil auf einem hohen Damm, so dass man eine fantastische Aussicht hatte. Allerdings spürte man dort den Wind auch wieder mehr. 

Ab ca. 25km vor Danzig kamen mir Heerscharen von Fahrradfahrer entgegen. Alle auf ihrem Sonntagsausflug. Als ich bei einer Zugbrücke warten musste, habe ich einen Deutschen aus Ravensburg kennengelernt.  Er ist mit dem Velo von Berlin bis nach Danzig gefahren. Für ihn ist die Tour hier zu Ende. Ich werde morgen einen Ruhetag in Danzig verbringen. 


Tag 13: Danzig

Einige Kilometer zu Fuss

Heute habe ich Danzig erkundet. Eine geschichtsträchtige, quirlige Stadt. Hier ein paar Eindrücke:

Zur Zeit findet der Domenikanermarkt statt. Die ganze Innenstadt ist voll von Marktständen. Es sind hunderte. Man kann sich zwischen den Menschen fast nicht fortbewegen. Der Markt dauert drei Wochen und soll eine der grössten Events im Freien in Europa sein.

Besucht habe ich unter anderem auch die Basilika St. Marien. Es soll sich dabei um den grössten aus sakralen Backsteinbau der Welt handeln. Innen ist sie fantastisch geschmückt. Es hat viele wunderschöne Seitenaltäre.

Fasziniert hat mich besonders auch die astronomische Uhr mit Kalendarium aus dem 15 Jh.


Tag 14: Danzig - Karven

84km / 450Hm

Die Tour ging auch heute vorallem der EV10  und EV13 entlang. Aus dem Zentrum von Danzig heraus kommt man gut. Später führt der Weg entlang des kilometerlangen Sandstrandes.

Später war das Vorwärtskommen schwieriger. Auch führte der Weg am grossen Hafen von Danzig vorbei.

Zum Teil war der Weg wieder nur ein schwierig zu befahrener Wanderweg. 

Dort haben in der Steinzeit Robbenjäger gelebt. Es werden Ausgrabungen gemacht und Teile nachgebaut. 

Es folgten dann noch einige Ferienorte mit Massen von Touristen. In einem dieser Orte habe ich jetzt auch einen Zeltplatz gefunden. 


Tag 15: Karven - Garde

94km / 640 Hm

Es ging durch viele Naturschutzgebiete,  aber leider sieht man jeweils wenig, da es durch den Wald geht. Einige Abschnitte waren mit meinem Reiserat kaum zu bewältigen.  Es hatte oft Matsch oder Sand. So ist das ganze ein bischen zum Wandertag mit Bike ausgeartet.

Ganz viele Reiseradler kamen mir heute entgegen.  Viele Polen scheinen auch diese Art der Ferien zu nutzen.

Den Abend verbringe ich in einer kleinen Pension,  der Chef des Hauses macht auch noch Pizza für mich.


Tag 16: Garde - Rügenwalde

76km / 340 Hm

Schon bald ging es durch ein wunderschönes Feuchtgebiet, Die Radwege waren aber sehr schlecht. Weiter gings dann vorallem dem Meer entlang. Es sind sehr viele Radfahrer unterwegs.  Anscheinend haben die Polen das Radreisen entdeckt. 

In den Ferienrorten entlang der Küste ist extrem viel los. Da ist für das Fahrrad fast kein Durchkommen. Aber zur Abwechslung tut Fahrradstossen auch gut. 

Hier einige Bilder vom heutigen Tag. 


Tag 17: Rügenwalde - Rogowo

96km / 400Hm

Heute habe ich Komoot überlistet. Ich habe Renrad eingegeben und damit bin ich von schlechten Strassen verschont geblieben. Es waren sehr viele asphaltierte Radwege. Vorallem im zweiten Teil ging es vorallem dem Meer entlang. Immer wieder sieht man von der Strasse aus das Meer. 

In den Touristendörfern gibt es mit dem Rad fast kein Durchkommen. Oft muss man einfach stossen. Auf den Strassen sind oft kilometerweit Autos am Strassenrand parkiert.  Alle möchten ans Meer.  Überall werden Ferienressorts gebaut. Zum Teil mitten im Wald. 



Tag 18: Rogowo - Swinemünde

98km / 520Hm

Gestern habe ich noch geschrieben, dass ich ich Komoot überlistet habe.  Heute schickte mich Komoot auf stark befahrene Strassen. Sogar in einem Stau bin ich stecken geblieben. Gegen Ende der Etappe gabs dann noch eine kräftige Steigung und ganz zum Schluss noch eine Fährüberfahrt.

Leider hatte ich heute auch eine Panne. Die einte Schraube bei der vorderen Aufhängung für den Lowrider hatte die Mutter verloren. So hielt meine Tasche nicht mehr. Aber mit einem konnte ich es notdürftig flicken.


Hier noch ein Foto,  das zeigt wie verrückt der Küste entlang gebaut wird.


Tag 19: Swinemünde - Greifswald

85km / 490Hm

Zuerst gings über eine lange Promenade, die die beiden Länder verbindet. An der Grenze standen zwei polnische Soldaten. Es gab jede Menge Jogger und Radfahrer die hier die Grenze querten

Dann führte die Strasse (zum Teil Naturwege) durch den Wald. Teils mit Steigungen bis zu 16%.  Immer wieder hatte man aber einen schönen Ausblick auf die Ostsee. 

Hier auf deutscher Seite ist viel weniger Trubel als auf der polnischen.  Statt Lunaparks und Krimskrams für die Kinder gibt es Märchenwege. Es sind aber auch weniger Leute unterwegs.

Den Abend verbringe ich in Greifswald. 


Tag 20: Greifswald - Pruchten

81km / 290Hm

Bis Stralsund ging es über viel Kopfsteinpflaster. Ich habe mir Stralsund angeschaut und dort zu Mittag gegessen. 

Danach gings weiter nach Barth.

Sowohl Stralsund als auch Barth haben mich eher enttäuscht. 

Am Abend habe ich auf dem Campingplatz ein älteres deutsches Paar kennengelernt . Wir haben uns intensiv über den Zustand Deutschlands und die AfD unterhalten. 


Tag 21: Pruchten - Rostock

65km / 240Hm

Ich habe mich entschieden nicht nach Zingst zu fahren sondern den direkten Weg Richtung Rostock entlang des Bodden zu nehmen.

Eindrücklich sind die riesigen Weiten.

An einigen Stellen habe ich Gänse gesehen. 

Leider habe ich mich verfahren und damit ca. 8km Umweg gemacht. 

Den Abend verbringe ich in Rostock 


Tag 22: Rostock - Wismar

66km / 380Hm

Das Wetter hat merklich abgekühlt.  Dafür blies ein starker Wind. Der Wind kam aber meist von der Seite. Zum Teil hatte ich auch Rückenwind. Hier einige Impressionen von der heutigen Etappe:


Den Abend verbringe ich im schönen Städtchen Wismar. 

Die Nacht muss ich allerdings im Gefängnis verbringen. 

Hotel "Das Kittchen" , ehemaliges Gefängnis
Hotel "Das Kittchen" , ehemaliges Gefängnis

Tag 23: Wismar - Lübeck

62km / 380Hm

Es wehte heute ein eisiger Wind. Auch hat sich die Landschaft verändert,  es wurde hügeliger. Trotzdem kam ich gut voran und von Zeit zu Zeit gab es schöne Ausblicke auf die Ostsee. 

Dann habe ich Lübeck und das Holsteiner Tor erreicht. Hier bin ich vor 4 Jahren gestartet. 

So geht diese Tour zu Ende.